Bauernschlauheit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungBau-ern-schlau-heit
WortzerlegungBauer1Schlauheit
eWDG, 1967

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von bauernschlau (1 u. 2)

Verwendungsbeispiele für ›Bauernschlauheit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gott und die Welt, die Sünder und der Kardinal, die Dummheit und die Bauernschlauheit liegen hautnah beieinander.
Süddeutsche Zeitung, 06.02.1995
Bastls Bauernschlauheit war auf der Hut, dem großen Konkurrenten nichts von Betriebsgeheimnissen auszuplaudern.
Völkischer Beobachter (Berliner Ausgabe), 18.03.1940
Er vergißt ganz auf sein Stierkalb und auf die angestammte Bauernschlauheit.
Christ, Lena: Die Freier. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1919], S. 10250
Bauernschlauheit war bei ihm mit Bauernhumor verbunden; von keinem Papst seit Benedikt XIV. sind so viele Anekdoten überliefert.
o. A.: Die Weltkirche im 20. Jahrhundert. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1979], S. 6683
Eigentlich ein Naturkind, dem gerade deshalb keines Menschen Schwäche verborgen blieb, auf die sublimste Geistigkeit prallte zum Totlachen die handfesteste Bauernschlauheit.
Schleich, Carl Ludwig: Besonnte Vergangenheit, Lebenserinnerungen (1859-1919). In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1921], S. 31483
Zitationshilfe
„Bauernschlauheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bauernschlauheit>, abgerufen am 03.04.2020.

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