Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Bauernschlauheit, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Bauernschlauheit · Nominativ Plural: Bauernschlauheiten
Aussprache 
Worttrennung Bau-ern-schlau-heit
eWDG

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von bauernschlau (1, 2)

Verwendungsbeispiele für ›Bauernschlauheit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gott und die Welt, die Sünder und der Kardinal, die Dummheit und die Bauernschlauheit liegen hautnah beieinander. [Süddeutsche Zeitung, 06.02.1995]
Er vergißt ganz auf sein Stierkalb und auf die angestammte Bauernschlauheit. [Christ, Lena: Die Freier. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1919], S. 10250]
Eigentlich ein Naturkind, dem gerade deshalb keines Menschen Schwäche verborgen blieb, auf die sublimste Geistigkeit prallte zum Totlachen die handfesteste Bauernschlauheit. [Schleich, Carl Ludwig: Besonnte Vergangenheit, Lebenserinnerungen (1859-1919). In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1921], S. 31483]
Bauernschlauheit war bei ihm mit Bauernhumor verbunden; von keinem Papst seit Benedikt XIV. sind so viele Anekdoten überliefert. [o. A.: Die Weltkirche im 20. Jahrhundert. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1979], S. 6683]
Zitationshilfe
„Bauernschlauheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bauernschlauheit>.

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