Bauernweib, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungBau-ern-weib
WortzerlegungBauer1Weib

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. Bäuerin
  2. 2. [abwertend] ungebildete, grobe Frau
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
Bäuerin
Beispiel:
Ochsenfurter Bauernweiber, die auf dem Würzburger Sonnabend-Markt ihr Obst und Gemüse verkauft hatten [L. FrankMännerquartett1,483]
2.
abwertend ungebildete, grobe Frau

Verwendungsbeispiele für ›Bauernweib‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vor mir sitzen zwei Bauernweiber in Schürzen von geblümtem Kattun.
Glaeser, Ernst: Marynka im Ried. In: Kesten, Hermann (Hg.) 24 neue deutsche Erzähler, Leipzig u. a.: Kiepenheuer 1983 [1929], S. 110
Bauernweiber kreischen und zetern, so schrill, daß man kein Wort versteht, aber die Botschaft kommt an, die Stimmung, die Bilder.
Die Zeit, 15.10.1998, Nr. 43
Die Bauernweiber und namentlich die Bauernmädchen gingen auf solchen Spaß mit Vergnügen ein; die Stadtfräulein auf dem Markte aber ließen uns ihre ganze Verachtung fühlen.
Blos, Wilhelm: Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, Bd. 1. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1914], S. 4835
Auf dem Wochenmarkt drängten sich schon die Hausfrauen, Dienstmädchen, Bauernweiber und Köchinnen um die Verkaufsstände.
Preußler, Otfried: Die kleine Hexe, Stuttgart: Thienemann 1980 [1957], S. 34
Zitationshilfe
„Bauernweib“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bauernweib>, abgerufen am 07.04.2020.

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