Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Baufieber, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Bau-fie-ber
Wortzerlegung bauen1 Fieber, Bau Fieber
eWDG

Bedeutung

übergroßer Baueifer
Beispiel:
von einem wahren Baufieber ergriffen sein

Verwendungsbeispiele für ›Baufieber‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Welche ökonomische Rationalität nährt das Baufieber, wenn doch offenbar kein Geld mehr zu verdienen ist? [Die Zeit, 15.09.2008, Nr. 37]
So kämpft die Bonn‑Lobby unentwegt weiter, und die Stadt am Rhein erlebt nach wie vor das größte Baufieber der vergangenen Jahrzehnte. [Die Zeit, 17.09.1993, Nr. 38]
Im ganzen Land legen die teils fertig gestellten, teils unvollendeten Gebäude Zeugnis für ein nicht abklingendes Baufieber ab. [Süddeutsche Zeitung, 19.08.1999]
Das Baufieber wird auch für einen Stimmungswandel in der Bevölkerung sorgen. [Süddeutsche Zeitung, 20.01.1994]
Nachtrauern sollten nicht nur Tourismusförderer dem topographisch idealen Ausstellungsturm weiter nördlich, welcher im vorolympischen Baufieber gesprengt wurde. [Süddeutsche Zeitung, 15.02.1996]
Zitationshilfe
„Baufieber“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Baufieber>.

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