Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Baumöl, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Baum-öl (computergeneriert)
eWDG

Bedeutung

dickes, grünliches, übelriechendes Olivenöl, das erst in der zweiten oder dritten Pressung gewonnen wird

Verwendungsbeispiele für ›Baumöl‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie macht sich butterweich, sie schmeichelt wie Baumöl, sie bebt vor Liebe. [Bergg, Franz: Ein Proletarierleben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 8945]
Während die Tiere an den in Ethanol getauchten Kabelstücken knabberten, verschonten sie die mit dem Baumöl bestrichenen Kabel. [Süddeutsche Zeitung, 06.07.1995]
Wie steht es um Berliner Ellen und Archinen, ums Zwirnen und Haspeln und Zupfen, die besten Binsen zum Wollrade, das feinste Baumöl für die Walkmühle? [Klepper, Jochen: Der Vater, Gütersloh: Bertelsmann 1962 [1937], S. 70]
Zitationshilfe
„Baumöl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Baum%C3%B6l>.

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