Baumgrenze, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Baumgrenze · Nominativ Plural: Baumgrenzen · wird meist im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Baum-gren-ze
Wortzerlegung  Baum Grenze
eWDG

Bedeutung

durch klimatische Verhältnisse bedingte Grenze, an der ein aufrechter Baumwuchs aufhört
Beispiele:
die Baumgrenze im Hochgebirge, in der Steppe, in Polargebieten
wir waren schon über der Baumgrenze

Typische Verbindungen zu ›Baumgrenze‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Baumgrenze‹.

Verwendungsbeispiele für ›Baumgrenze‹

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Erst gegen mittag, nach fast zwei Stunden, erreichen wir die Baumgrenze.
Die Welt, 05.03.1999
Die Tiere leben auf den Höhen oberhalb der Baumgrenze, wo sie den meisten Teil des Jahres sich selbst überlassen bleiben.
Süddeutsche Zeitung, 11.02.1997
Den Winter verbringen sie diesseits der Baumgrenze im Schutze unendlicher Nadelwälder.
Natzmer, Gert von: Tierstaaten und Tiergesellschaften, Berlin: Safari-Verl. 1967, S. 153
Verschneit lag rings das Gebirge, rauh in den unteren Bezirken, weich zugedeckt die über die Baumgrenze hinausragenden, verschieden gestalteten Gipfel.
Mann, Thomas: Der Zauberberg, Gütersloh: Bertelsmann 1998 [1924], S. 333
Was hier so fleckig und zerfranst an seinen Wäscheleinen hing und jenseits der Baumgrenze an Steinmalen im Wind flatterte, war das Gedächtnis der eisernen Stadt.
Ransmayr, Christoph: Die letzte Welt, Gütersloh: Bertelsmann 1990 [1990], S. 260
Zitationshilfe
„Baumgrenze“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Baumgrenze>, abgerufen am 06.12.2021.

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