Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Bausoldat, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Bausoldaten · Nominativ Plural: Bausoldaten
Worttrennung Bau-sol-dat
Wortzerlegung bauen1 Soldat, Bau Soldat
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

DDR Wehrdienstverweigerer, der in einer besonderen Einheit ohne Waffen, die vorrangig beim Bau militärischer Anlagen eingesetzt wird, seinen Ersatzdienst leistet

Verwendungsbeispiele für ›Bausoldat‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer sich als Bausoldat verpflichtete, hatte eine Entscheidung für das weitere Leben getroffen. [Süddeutsche Zeitung, 10.09.2004]
Weil er keine Waffe in die Hand nehmen wollte, diente er als Bausoldat. [Süddeutsche Zeitung, 28.10.1996]
Ich könnte wie ein Pharisäer urteilen – und ich glaube mit meiner Vita als Bausoldat sowieso. [Die Welt, 06.10.2003]
Die Bausoldaten unterliegen grundsätzlich den gleichen militärischen und gesetzlichen Bestimmungen wie Wehrpflichtige. [o. A. [kk]: Baueinheiten der Natonalen Volksarmee. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1984]]
Er saß acht Monate in Haft, weil er, statt den Wehrdienst abzuleisten, Bausoldat werden wollte. [Die Zeit, 27.04.1990, Nr. 18]
Zitationshilfe
„Bausoldat“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bausoldat>.

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