Bauwut, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungBau-wut (computergeneriert)
Wortzerlegungbauen1-wut, ↗Bau-wut
eWDG, 1967

Bedeutung

übertriebener Baueifer
Beispiele:
eine wahre Bauwut setzte ein, griff um sich
Selbst ihre wilde Bauwut […] hat ihren Reichtum nicht merklich angeknabbert [Feuchtw.Jüd. Krieg225]

Typische Verbindungen zu ›Bauwut‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bauwut‹.

Verwendungsbeispiele für ›Bauwut‹

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Eine vor Ort eingesetzte Bauwut treibt die Preise in die Höhe.
Die Welt, 01.03.2006
Das war wohl ratsam angesichts der Bauwut, die erfasst hatte.
Der Tagesspiegel, 18.12.2002
Nur so läßt sich die Bauwut erklären, mit der die Halbinsel verbaut wurde.
Süddeutsche Zeitung, 30.07.1999
Heute schieben sich die öffentlichen Bauherren gegenseitig die Schuld in ihrer Bauwut zu.
Die Zeit, 20.12.1963, Nr. 51
Aber Justinian hat die Krise hochgespielt durch seine Bauwut und vor allem durch seine Kriegspolitik.
Rubin, Berthold: Das Römische Reich im Osten. Byzanz. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 21295
Zitationshilfe
„Bauwut“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bauwut>, abgerufen am 30.03.2020.

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