Beamtentrott, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Beamtentrott(e)s · wird nur im Singular verwendet
WorttrennungBe-am-ten-trott
WortzerlegungBeamteTrott
eWDG, 1967 und DWDS, 2016

Bedeutung

abwertend zu gemächliche Arbeitsweise, wie sie oft Beamten unterstellt wirdQuelle: DWDS, 2016
Beispiele:
etw. geht seinen ruhigen BeamtentrottQuelle: WDG, 1967
Das Desaster hat sich über Jahre angebahnt. Beamtentrott und bürokratisches Chaos herrschten offenbar bei der zuständigen DB-Tochter »Knoten Berlin«. Verträge aus der Anfangszeit sind nicht mehr auffindbar. Millionenbeträge wurden schon mal doppelt eingebucht. [Der Spiegel, 13.03.2000, Nr. 11]
Noch kleinspuriger denken die Verkehrsbetriebe, eingefahren im Beamtentrott. [Süddeutsche Zeitung, 22.03.1995]
Tausende von Sportbegeisterten standen blockiert vor den Eingängen des Olympia-Stadions und kamen fast keinen Schritt vorwärts. Des Wartens überdrüssig, durchbrachen sie die Kette der im früheren Beamtentrott arbeitenden Kontrolleure und erreichten so ihr Ziel[…]. [Berliner Zeitung, 20.09.1949]

Den originalen WDG-Artikel können Sie hier anschauen.

Zitationshilfe
„Beamtentrott“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Beamtentrott>, abgerufen am 30.03.2020.

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