Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Beamtentum, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Beamtentums · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Be-am-ten-tum
Wortzerlegung Beamte -tum
eWDG

Bedeutungen

1.
Wesen, besondere Art der Beamtenschaft
Beispiele:
er war die Verkörperung gewissenhaften Beamtentums
sein Beamtentum sträubte sich gegen die erpresserische Zumutung
2.
Gesamtheit der Beamten, Beamtenschaft
Beispiel:
das höhere, leitende, staatliche, niedere Beamtentum

Typische Verbindungen zu ›Beamtentum‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Beamtentum‹.

Verwendungsbeispiele für ›Beamtentum‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es gibt also doch noch so was wie engagiertes Beamtentum. [Salbader, 1999, Nr. 25]
Aber – die Revolution scheint das preußische Beamtentum zumindest zeitweilig außer Kraft gesetzt zu haben. [Der Spiegel, 19.02.1990]
Was mich stört, sind Ihre Argumente gegen das Beamtentum allgemein. [Die Zeit, 17.03.2009, Nr. 13]
Die Geschichte des deutschen Beamtentums ist eine Geschichte des Gehorsams. [Die Zeit, 23.01.1995, Nr. 04]
Das wäre ein unerhörter Bruch mit den Traditionen des deutschen Beamtentums. [Die Zeit, 06.07.1962, Nr. 27]
Zitationshilfe
„Beamtentum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Beamtentum>.

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