Beamtentum, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Beamtentums · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungBe-am-ten-tum
WortzerlegungBeamte-tum
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
Wesen, besondere Art der Beamtenschaft
Beispiele:
er war die Verkörperung gewissenhaften Beamtentums
sein Beamtentum sträubte sich gegen die erpresserische Zumutung
2.
Gesamtheit der Beamten, Beamtenschaft
Beispiel:
das höhere, leitende, staatliche, niedere Beamtentum

Typische Verbindungen zu ›Beamtentum‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Beamtentum‹.

Verwendungsbeispiele für ›Beamtentum‹

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Schafft endlich das Beamtentum ab, das ist die beste Lösung.
Bild, 06.10.2004
Das Problem ist damit allerdings nicht vom Tisch, denn das Beamtentum ist längst ausgeufert.
Der Tagesspiegel, 14.01.2003
Es gibt also doch noch so was wie engagiertes Beamtentum.
Salbader, 1999, Nr. 25
Die Königsklientel ist in China wie in Ägypten die Quelle des patrimonialen Beamtentums gewesen.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 123
Das Gedeihen größerer Geschäfte hängt heute wesentlich mit an diesem Beamtentum.
Schmoller, Gustav: Grundriß der Allgemeinen Volkswirtschaftslehre Erster Teil, Berlin: Duncker & Humblot 1978 [1900], S. 891
Zitationshilfe
„Beamtentum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Beamtentum>, abgerufen am 07.04.2020.

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