Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Bedeutungswandel, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Be-deu-tungs-wan-del
Wortzerlegung Bedeutung Wandel1
eWDG

Bedeutung

Sprachwissenschaft Wandel in der Wortbedeutung
Beispiel:
das Wort ›List‹ hat einen Bedeutungswandel durchgemacht

Typische Verbindungen zu ›Bedeutungswandel‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bedeutungswandel‹.

Verwendungsbeispiele für ›Bedeutungswandel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nicht besser steht es mit den anderen Einteilungen des Bedeutungswandels. [Voßler, Karl: Positivismus und Idealismus in der Sprachwissenschaft, Heidelberg: Winter 1904, S. 38]
Man blicke nach dieser glatten Definition auf den eben beschriebenen Bedeutungswandel zurück. [Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 18638]
Auf dem langen Weg von 1689 bis 1969 hat sich mancher Bedeutungswandel vollzogen. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1969]]
Einem radikaleren Bedeutungswandel ist vor allem die altehrwürdige Philosophie ausgesetzt. [Die Zeit, 04.12.1992, Nr. 50]
Einen solchen Bedeutungswandel hat aber die Institution der Ehe in den letzten vierzig Jahren zweifellos erfahren. [Süddeutsche Zeitung, 18.07.2000]
Zitationshilfe
„Bedeutungswandel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bedeutungswandel>.

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