Bedrücker, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungBe-drü-cker (computergeneriert)
Wortzerlegungbedrücken-er
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

jmd., der andere unterdrückt

Verwendungsbeispiele für ›Bedrücker‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich renne bloß nicht zu meinen Bedrückern mit der Bitte, mein Leben zu verändern.
Die Zeit, 21.02.1994, Nr. 08
Die einzige Erleichterung und Rettung vor der ungeheuren Last war schlaue Überlistung der Bedrücker.
Heyking, Elisabeth von: Briefe, die ihn nicht erreichten. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1903], S. 5999
Denn damals war zwar das militärische Instrument zerschlagen, das der große Friedrich geschaffen hatte, nicht aber der Geist des Widerstands gegen den fremden Bedrücker.
Völkischer Beobachter (Berliner Ausgabe), 02.03.1938
Wer zum Schwert, zum Messer, zum Gewehr greift, wird nur zu rasch seinen Henkern und Bedrückern gleich.
Alt, Franz: Liebe ist möglich, München: Piper 1985, S. 120
Es hatte Krieg geführt gegen eine Macht, die sein Bedrücker nicht war, und seine Einigung in fremdem Lande schwertklirrend gefeiert.
Mann, Golo: Politische Entwicklung Europas und Amerikas 1815-1871. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 17303
Zitationshilfe
„Bedrücker“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bedr%C3%BCcker>, abgerufen am 27.01.2020.

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