Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Bedrücker, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Bedrückers · Nominativ Plural: Bedrücker
Aussprache 
Worttrennung Be-drü-cker
Wortzerlegung bedrücken -er
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

jmd., der andere unterdrückt

Verwendungsbeispiele für ›Bedrücker‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich renne bloß nicht zu meinen Bedrückern mit der Bitte, mein Leben zu verändern. [Die Zeit, 21.02.1994, Nr. 08]
In einem Lande nach dem anderen erhob sich das Volk gegen seine Bedrücker. [Die Zeit, 01.01.1990, Nr. 01]
Die Vietnamesen, die ihn vertrieben, blieben bis heute als Bedrücker im Land. [Die Zeit, 12.08.1988, Nr. 33]
Die einzige Erleichterung und Rettung vor der ungeheuren Last war schlaue Überlistung der Bedrücker. [Heyking, Elisabeth von: Briefe, die ihn nicht erreichten. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1903], S. 5999]
Die Schwarzen wurden jahrhundertelang von „weißen“ Mauren versklavt; zuletzt erhoben sie sich 1987 in Mauretanien gegen ihre maurischen Bedrücker. [Die Zeit, 05.05.1989, Nr. 19]
Zitationshilfe
„Bedrücker“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bedr%C3%BCcker>.

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