Bedrückung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Bedrückung · Nominativ Plural: Bedrückungen
Aussprache
WorttrennungBe-drü-ckung
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
das Bedrücken, die Unterdrückung
Grammatik: meist im Singular
Beispiele:
die Bedrückung der Bauern durch die Feudalherren
die Bedrückung eines Volkes
2.
Niedergeschlagenheit
Beispiel:
seine Bedrückung wich von ihm

Typische Verbindungen zu ›Bedrückung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bedrückung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Bedrückung‹

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So herrscht bei den Forschern trotz der gewonnen Daten Bedrückung.
Süddeutsche Zeitung, 07.02.2003
Während sie auf ihre Chance warten, gehen ihre Kinder nicht selten einen Weg der seelischen Bedrückung.
Die Zeit, 08.05.1964, Nr. 19
Doch nun fühlt sie auch hier ein dumpfes Gefühl der Bedrückung.
Horster, Hans-Ulrich [d.i. Rhein, Eduard]: Ein Herz spielt falsch, Köln: Lingen 1991 [1950], S. 373
Aber eine systematische Bedrückung gerade der Exilierten durch die babylonische Regierung ist durchaus unwahrscheinlich.
Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. III, Tübingen: Mohr 1921 [1920-1921], S. 353
Der größeren Last und der größeren Bedrückung waren die kleinen Eigentümer ausgesetzt.
Seston, William: Verfall des Römischen Reiches im Westen. Die Völkerwanderung. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 21129
Zitationshilfe
„Bedrückung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bedr%C3%BCckung>, abgerufen am 10.04.2020.

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