Beefsteak, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Beefsteaks · Nominativ Plural: Beefsteaks
Aussprache
WorttrennungBeef-steak (computergeneriert)
HerkunftEnglisch
Wortbildung mit ›Beefsteak‹ als Letztglied: ↗Hackbeefsteak · ↗Tatarbeefsteak
eWDG, 1967

Bedeutung

halbdurchgebratene Scheibe von der Rindslende
Beispiele:
deutsches Beefsteak (= gehacktes Rindfleisch, das in Form eines flachen Kloßes gebraten worden ist)
Beefsteak à la tatare (= rohes gehacktes Rindfleisch mit Gewürzen und rohem Ei)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Steak · Beefsteak · Rumpsteak
Steak n. ‘kurz gebratene Fleischscheibe’, Übernahme (19. Jh.) von gleichbed. engl. steak, aus anord. steik ‘Braten’, zu anord. steikja ‘braten’, eigentlich ‘an den Bratspieß stecken’, verwandt mit dem unter ↗stechen (s. d.) behandelten Verb. Beefsteak n. (um 1800), engl. beefsteak. Vgl. engl. beef, mengl. boef, beef ‘Rind, Rindfleisch’, entlehnt aus afrz. buef, boef (frz. bœuf), das auf lat. bōs (Genitiv bovis) ‘Rind’ zurückgeht. Rumpsteak n. (19. Jh.), engl. rumpsteak; vgl. engl. rump, mengl. rumpe ‘Hinterteil, Schwanzstück, Lende’, s. ↗Rumpf.

Thesaurus

Gastronomie/Kulinarik
Synonymgruppe
Brisolette · ↗Fleischkloß  ●  Beefsteak  regional · ↗Bratklops  regional · Bratklößchen  regional · ↗Bulette  regional · Faschiertes Laibchen  regional · ↗Fleischklößchen  regional · Fleischkrapferl  regional · Fleischküchla  fränk., schwäbisch · Fleischküchle  schwäbisch, fränk. · Fleischlaberl  österr. · Fleischlaibchen  österr. · Fleischlaiberl  österr. · Fleischpflanzerl  regional, bair. · Fleischtätschli  schweiz. · ↗Frikadelle  Hauptform · Gehackteshuller  thüringisch · Gehackteskloß  regional · Gehacktesklößchen  regional · Grilletta  DDR · Hackhuller  thüringisch · Hackplätzli  regional · Hacktätschli  regional · Huller  thüringisch · ↗Fleischklops  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bratkartoffel Spiegelei Teller bestellen blutig braten essen saftig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Beefsteak‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Selten nur bekommt man ein wirklich saftiges Beefsteak oder Schnitzel.
Die Zeit, 15.04.1977, Nr. 16
Hier ist das Ei zu hart, dort sollte das Beefsteak geröstet und nicht in der Pfanne mit Butter gebraten werden.
Bergg, Franz: Ein Proletarierleben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 8687
Ich springe ja auch nicht mit einem Beefsteak in der Hand ins Piranhabecken.
Die Welt, 24.03.2004
Das Beefsteak aber bildet die Grundlage für die Kraft des englischen Mannes.
Frisch, Karl von: Du und das Leben, Berlin: Verlag d. Druckhauses Tempelhof 1947 [1947], S. 214
Die Partei der Beefsteaks war größer als die des Führers.
Feuchtwanger, Lion: Die Geschwister Oppermann, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1933], S. 314
Zitationshilfe
„Beefsteak“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Beefsteak>, abgerufen am 19.04.2019.

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