Beet, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Beet(e)s · Nominativ Plural: Beete
Aussprache
Wortbildung mit ›Beet‹ als Letztglied: ↗Asternbeet · ↗Blumenbeet · ↗Erbsenbeet · ↗Frühbeet · ↗Gartenbeet · ↗Gemüsebeet · ↗Gurkenbeet · ↗Mistbeet · ↗Nelkenbeet · ↗Rosenbeet · ↗Salatbeet · ↗Spargelbeet · ↗Tulpenbeet · ↗Zierbeet
eWDG, 1967

Bedeutung

ein zur gärtnerischen Nutzung besonders hergerichtetes, durch Wege, Einfassungen abgegrenztes Stück Boden
Beispiele:
ein breites, langes, rundes, erhöhtes, gepflegtes Beet
ein Beet mit Gemüse, Blumen
ein Beet für Pflanzenzucht
ein Beet anlegen, abteilen, umgraben, besäen, bepflanzen, einfassen, abdecken
das Beet gießen
den Garten in Beete einteilen
zwischen den Beeten gehen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Beet n. ‘zur gärtnerischen Nutzung hergerichtetes, abgegrenztes kleineres Stück Land’. Im 17. Jh. zuerst im Md. orthographisch unterschieden von Bett, mit dem es seiner Herkunft nach identisch ist (zur Etymologie s. ↗Bett). Ahd. betti (8. Jh.) und mhd. bette bedeuten sowohl ‘Lagerstatt, Bett’ als auch ‘erhöhtes, gelockertes, gleichsam „aufgepolstertes“ Stück Land, Feld-, Gartenbeet’ (9./10. Jh.). Beide Bedeutungen sind noch in nl. und engl. bed vereint, vgl. nl. bloembed, engl. flowerbed ‘Blumenbeet’. In obd. Mundarten ist Bett noch heute für Beet gebräuchlich, literatursprachlich geläufig ist Saatbett n.

Thesaurus

Synonymgruppe
Beet · ↗Blumenbeet · ↗Gemüsebeet
Unterbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Beet Einfassung Gewächshaus Hecke Jasmin Mulchen Rabatte Rasenfläche Sommerblume Staude Stiefmütterchen Strauch Tulpe Unkraut abgezirkelt begießen bepflanzen bepflanzt blühend einfassen eingefaßt geharkt gepflegt harken pflanzen rechteckig umgraben zertrampeln zertrampelt zertreten

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Beet‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sein Beet ist für ihn mehr als nur ein Hobby.
Die Zeit, 23.08.2010, Nr. 34
Sie wachsen gern in feuchter Erde, aber widerspruchslos und geduldig auch in einem gewöhnlichen Beet.
Der Tagesspiegel, 31.08.2001
Auch im Garten war sie, auf dem Weg und im Beet.
Müller, Herta: Herztier, Reinbek: Rowohlt 1994, S. 13
Auf dem Beet unmittelbar vor dem Haus wuchsen die Giftpflanzen.
Funke, Cornelia: Tintenherz, Hamburg: Cecilie Dressler Verlag 2003, S. 370
Sobald ein Beet abgeerntet ist, wird der Kasten auf ein anderes Beet, dessen Pflanzen frühere Ernte bringen soll, gestellt.
Böttner, Johannes: Gartenbuch für Anfänger, Frankfurt (Oder) u. a.: Trowitsch & Sohn 1944 [1895], S. 74
Zitationshilfe
„Beet“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Beet>, abgerufen am 21.04.2019.

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