Beförderungsmittel, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Beförderungsmittels · Nominativ Plural: Beförderungsmittel
Aussprache[bəˈfœʁdəʀʊŋsˌmɪtl̩]
WorttrennungBe-för-de-rungs-mit-tel
WortzerlegungBeförderungMittel
eWDG, 1967 und ZDL, 2020

Bedeutung

Verkehrsmittel oder anderes technisches Gerät, das der Beförderung (1) von Personen oder Gütern dient
siehe auch Verkehrsmittel
Beispiele:
die S-Bahn ist das schnellste Beförderungsmittel in BerlinQuelle: WDG, 1967
Eine smarte und vernetzte Infrastruktur bietet die Grundlage für eine weitere Optimierung des Zusammenspiels verschiedener Beförderungsmittel im städtischen Raum. Denn in Zukunft wird es mehr denn je darum gehen, den Menschen den leichten Wechsel zwischen den einzelnen Transportoptionen zu ermöglichen. [Die Zeit, 14.11.2017 (online)]
Gelegentlich ergeben sich durch diese etwas angejahrten Beförderungsmittel [Skilifte] Engpässe beim Hochtransport, nicht aber, wenn Schneetreiben herrscht. [Süddeutsche Zeitung, 25.01.2018]
Die berühmten gelben Taxis von New York etwas – sie taugten damals zwar als Fotomotiv, aber nicht als Beförderungsmittel. [Süddeutsche Zeitung, 24.03.2017]
allgemeiner Das Pentagon wünscht sich als Idealzustand, dass die verwendeten Plattformen des »Cyberwarfare« lediglich ein Beförderungsmittel für die Soldaten sind, um ihre Ziele zu erreichen. [Der Standard, 24.12.2012]

Den originalen WDG-Artikel können Sie hier anschauen.

Typische Verbindungen zu ›Beförderungsmittel‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Beförderungsmittel‹.

Verwendungsbeispiele für ›Beförderungsmittel‹

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Zum Reisen gehören nicht nur die Beförderungsmittel, sondern auch die Wege, auf denen der Verkehr bewältigt werden kann.
Bauer, Hans: Wenn einer eine Reise tat, Leipzig: Koehler & Amelang 1973, S. 31
Immer mehr hat sich auch als Beförderungsmittel für längere Reisen der Autobus durchgesetzt.
Franken, Konstanze von [d.i. Stoekl, Helene]: Handbuch des guten Tones, Berlin: Hesse 1936, S. 218
Auch die Walhalla muß als ein "Beförderungsmittel großer moralischer und patriotischer Zwecke" verstanden werden.
Beenken, Hermann: Das Neunzehnte Jahrhundert in der deutschen Kunst, München: Bruckmann 1944, S. 16
Die Bahn ist mehr als ein Beförderungsmittel, fast ein vollwertiger Arbeitsplatz.
Die Welt, 11.10.1999
Unter den Verhältnissen des Alltags ist das Beförderungsmittel der Wahl der Kraftwagen.
Hauke, Hugo: Unterrichtsbuch für die freiwilligen Hilfskräfte der Deutschen Frauenvereine vom Roten Kreuz. Berlin: Mittler 1932, S. 109
Zitationshilfe
„Beförderungsmittel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bef%C3%B6rderungsmittel>, abgerufen am 10.04.2020.

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