Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Befall, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Befall(e)s · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Be-fall
Grundformbefallen
Wortbildung  mit ›Befall‹ als Erstglied: Befallstelle  ·  mit ›Befall‹ als Letztglied: Amöbenbefall · Bandwurmbefall · Blattlausbefall · Insektenbefall · Kartoffelkäferbefall · Keimbefall · Läusebefall · Parasitenbefall · Pilzbefall · Rattenbefall · Rostbefall · Schädlingsbefall · Staubbefall · Virenbefall · Virusbefall · Wurmbefall
eWDG

Bedeutung

das Betroffensein von Schädlingen, schädlichen Stoffen
Beispiele:
ein Befall von Bakterien
der Befall der Pflanzen mit Insekten dehnte sich auf andere Gebiete aus
einen Befall mit radioaktiven Stoffen feststellen

Typische Verbindungen zu ›Befall‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Befall‹.

Verwendungsbeispiele für ›Befall‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und es ist schwierig, sich gegen den Befall zu schützen. [Die Zeit, 25.07.1997, Nr. 31]
In diesem Jahr habe man "keinen gravierenden Befall" registrieren können. [Süddeutsche Zeitung, 11.09.1997]
Seit etwa 50 Jahren hat das Land einen so massiven Befall nicht mehr erlebt. [Der Tagesspiegel, 21.11.2004]
Die filtert sie aus dem Blut und verzögert so den Befall weiterer Organe. [Die Zeit, 04.11.1999, Nr. 45]
Mit dem Weißen Rost einher geht häufig ein Befall mit Falschem Mehltau. [o. A.: Ratgeber für den Feingemüsebau im Freiland, Berlin: VEB Dt. Landwirtschaftsverl 1962, S. 369]
Zitationshilfe
„Befall“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Befall>.

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