Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Befehlsgewalt, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Be-fehls-ge-walt
Wortzerlegung Befehl Gewalt
eWDG

Bedeutung

Gewalt, Befehle zu geben, Kommando
Beispiel:
über jmdn. die Befehlsgewalt haben

Thesaurus

Synonymgruppe
(das) Kommando (haben) · (die) Leitung (haben) · Befehlsgewalt · Weisungsbefugnis  ●  Anordnungsberechtigung  fachspr., Amtsdeutsch
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Befehlsgewalt‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Befehlsgewalt‹.

Verwendungsbeispiele für ›Befehlsgewalt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich sträubte mich, aber die unsichtbare Hand ließ mich ihre Befehlsgewalt mit sanftem Druck spüren. [Die Zeit, 28.04.1949, Nr. 17]
Der in muslimischen Ländern übliche Titel aber räumt dem Inhaber neben militärischer auch politische Befehlsgewalt ein. [Der Tagesspiegel, 11.11.2002]
Sie hatten keine Befehlsgewalt und hatten mit uns nichts zu tun. [o. A.: Einhundertsechsundneunzigster Tag. Dienstag, 6. August 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 25913]
Die Bestimmungen über Mißbrauch der Befehlsgewalt nehmen darin einen breiten und bedeutungsvollen Raum ein. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1955]]
Denen, die keine Befehlsgewalt haben, soll es ebenso schlecht gehen wie dem Volk. [Horkheimer, Max u. Adorno, Theodor W.: Dialektik der Aufklärung, Amsterdam: Querido 1947 [1944], S. 193]
Zitationshilfe
„Befehlsgewalt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Befehlsgewalt>.

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