Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Befehlshaber, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Befehlshabers · Nominativ Plural: Befehlshaber
Aussprache 
Worttrennung Be-fehls-ha-ber
Wortzerlegung Befehl haben -er
Wortbildung  mit ›Befehlshaber‹ als Letztglied: Militärbefehlshaber · Oberbefehlshaber · Unterbefehlshaber
eWDG

Bedeutung

Inhaber eines hohen militärischen Dienstranges mit der Befehlsgewalt über eine größere Einheit, Kommandeur

Typische Verbindungen zu ›Befehlshaber‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Befehlshaber‹.

Verwendungsbeispiele für ›Befehlshaber‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber etwas anderes kam für einen Befehlshaber nicht in Frage. [Nadolny, Sten: Die Entdeckung der Langsamkeit, München: Piper 1983, S. 210]
Ich muß sagen, ich war wohl gewohnt, durch meine vielfachen Stellungen in hohen Stäben mit vorgesetzten Befehlshabern umzugehen, wenn ich mich so ausdrücken darf. [o. A.: Achtundneunzigster Tag. Mittwoch, 3. April 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 16834]
Der norwegische Befehlshaber in diesem Raum bietet die Übergabe an. [o. A.: 1940. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1983], S. 5207]
Ein Befehlshaber erzählte Singer, das Gute an ihnen sei, dass er keinen Brief an eine Mutter schreiben müsse, wenn einer von ihnen zerstört werde. [Die Zeit, 11.05.2009, Nr. 19]
Der russische Befehlshaber an Land ließ anfragen, warum geschossen werde. [Die Zeit, 02.12.1966, Nr. 49]
Zitationshilfe
„Befehlshaber“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Befehlshaber>.

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