Befehlsnotstand

GrammatikSubstantiv
WorttrennungBe-fehls-not-stand
WortzerlegungBefehlNotstand
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Rechtssprache Lage, Situation, in der man gezwungen ist, Befehle auszuführen, die moralisch nicht vertretbar sind

Thesaurus

Synonymgruppe
Befehlsnotstand [Hinweis: weitere Informationen erhalten Sie durch Ausklappen des Eintrages]
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Befehlsnotstand‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Angeklagte Berufung Gesetz berufen sogenannt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Befehlsnotstand‹.

Verwendungsbeispiele für ›Befehlsnotstand‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er befand sich, wie man 100 Jahre später sagte, im "Befehlsnotstand".
Die Welt, 20.01.2001
Wenn was war, dann waren es immer die anderen; wenn es hochkommt, kann man sich auf den Befehlsnotstand berufen.
konkret, 1986
Der vielbemühte „Befehlsnotstand“ hätte es ihnen eben unmöglich gemacht, nicht zu morden.
Die Zeit, 25.06.1965, Nr. 26
Er selbst hat seine Schuld stets bestritten und sich auf "Befehlsnotstand" berufen.
Bild, 14.02.2006
Statt dessen hätten sie sich mit Paragrafen wie Mord und Totschlag und der Rechtfertigung wegen Befehlsnotstands zufrieden geben müssen.
Der Tagesspiegel, 24.07.2000
Zitationshilfe
„Befehlsnotstand“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Befehlsnotstand>, abgerufen am 23.01.2020.

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