Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Befehlsstelle, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Befehlsstelle · Nominativ Plural: Befehlsstellen
Worttrennung Be-fehls-stel-le
Wortzerlegung Befehl Stelle
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Hauptquartier; Stabsquartier
2.
Gefechtsstand

Typische Verbindungen zu ›Befehlsstelle‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Befehlsstelle‹.

Verwendungsbeispiele für ›Befehlsstelle‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die obersten Befehlsstellen in ungeschickten, schlechten Händen bedeutete den Schrecken. [Nürnberger, Richard: Das Zeitalter der französischen Revolution und Napoleons. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 9750]
Sie werden von anonymen Kräften zu vielfältigen Befehlsstellen verknüpft und überziehen das ganze Land. [Die Zeit, 05.06.1964, Nr. 23]
Wir behaupten auch, daß man Männer in den höchsten Befehlsstellen nicht gegen ihren Willen halten kann. [o. A.: Siebzigster Tag. Donnerstag, den 28. Februar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 4672]
Er lebte in der Befehlsstelle, in der seine Familie, wenigstens zeitweise, auch gewohnt hat. [o. A.: Einhundertneunundzwanzigster Tag. Dienstag, 14. Mai 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 25129]
Das Verhalten niedrigerer Befehlsstellen mache es schwierig, an diese Vereinbarung zu glauben. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1950]]
Zitationshilfe
„Befehlsstelle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Befehlsstelle>.

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