Befehlsverweigerung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungBe-fehls-ver-wei-ge-rung
eWDG, 1967

Bedeutung

Weigerung, einen militärischen Befehl auszuführen

Thesaurus

Militär
Synonymgruppe
Gehorsamsverweigerung  ●  Befehlsverweigerung  ugs.
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aufruf Desertion Ehebruch Fahnenflucht Gewissensgrund Offizier Soldat anklagen aufrufen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Befehlsverweigerung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er musste sich dafür wegen Befehlsverweigerung verantworten, doch das beeindruckte ihn kaum.
Die Welt, 06.09.1999
Zunächst sah es aus wie fein simpler Fall von Befehlsverweigerung.
Die Zeit, 13.11.1959, Nr. 46
Wegen Befehlsverweigerung müssen sie jetzt 28 Tage in Militärgefängnissen absitzen.
Der Tagesspiegel, 26.03.2002
Immer häufiger kommen Fälle von Befehlsverweigerungen durch die deutschstämmigen Soldaten vor.
Völkischer Beobachter (Berliner Ausgabe), 01.03.1935
Sie weigerte sich, die sadomasochistischen Szenen zu spielen, und wurde daraufhin wegen Befehlsverweigerung zuerst einmal Knall und Fall gefeuert.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.09.1987
Zitationshilfe
„Befehlsverweigerung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Befehlsverweigerung>, abgerufen am 07.12.2019.

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