Befleckung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungBe-fle-ckung
Wortzerlegungbeflecken-ung

Thesaurus

Synonymgruppe
Befleckung · ↗Beschmutzung · ↗Besudelung · Verdreckung · ↗Verschmutzung · ↗Verunreinigung

Verwendungsbeispiele für ›Befleckung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Weil Karl Moor sich aus der Reihe der Reinen ausgestoßen fühlt, scheut er fortan nicht mehr die Befleckung.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 105
Wer sich von der »Befleckung des Papsttums« nicht freihalten kann, soll auswandern.
Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 7580
Denn für Muslims ist das Schwein, genauso wie für orthodoxe Juden, ein unreines Tier, und jede Berührung mit ihm gilt als Befleckung.
Süddeutsche Zeitung, 23.08.2001
Aber die strengen Kasten begnügten sich noch damals nicht mit der Möglichkeit, durch rituelle Buße die magische Befleckung wieder abzuwaschen.
Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. II, Tübingen: Mohr 1921 [1920-1921], S. 32
Seiner Mutter, die 1933 ein Gnadengesuch an die Faschisten richtete, warf er brieflich aus dem Gefängnis die „Befleckung“ seiner Überzeugungen vor.
Die Zeit, 13.08.1982, Nr. 33
Zitationshilfe
„Befleckung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Befleckung>, abgerufen am 29.03.2020.

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