Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Befleckung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Befleckung · Nominativ Plural: Befleckungen
Aussprache 
Worttrennung Be-fle-ckung
Wortzerlegung beflecken -ung

Thesaurus

Synonymgruppe
Befleckung · Beschmutzung · Besudelung · Verdreckung · Verschmutzung · Verunreinigung

Typische Verbindungen zu ›Befleckung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Befleckung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Befleckung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Weil Karl Moor sich aus der Reihe der Reinen ausgestoßen fühlt, scheut er fortan nicht mehr die Befleckung. [Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 105]
Wer sich von der »Befleckung des Papsttums« nicht freihalten kann, soll auswandern. [Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 7580]
Denn für Muslims ist das Schwein, genauso wie für orthodoxe Juden, ein unreines Tier, und jede Berührung mit ihm gilt als Befleckung. [Süddeutsche Zeitung, 23.08.2001]
Aber die strengen Kasten begnügten sich noch damals nicht mit der Möglichkeit, durch rituelle Buße die magische Befleckung wieder abzuwaschen. [Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. II, Tübingen: Mohr 1921 [1920-1921], S. 32]
Statt Sittlichkeit ist das Meiden von Befleckungen in kultischer Hinsicht gefordert. [Notz, Klaus-Josef: Shintoismus und Buddhismus. In: ders. (Hg.) Lexikon des Buddhismus, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 6302]
Zitationshilfe
„Befleckung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Befleckung>.

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