Befriedigung, die
GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Befriedigung · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungBe-frie-di-gung (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Befriedigung‹ als Letztglied: ↗Bedarfsbefriedigung · ↗Bedürfnisbefriedigung · ↗Selbstbefriedigung · ↗Triebbefriedigung
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
Zufriedenstellung
Beispiele:
die kulturelle, soziale Befriedigung der Bevölkerung
die Befriedigung des Liebesbedürfnisses, der Leidenschaft
die Befriedigung der Wünsche, Ansprüche, des Gläubigers
die Befriedigung (= Deckung) des Bedarfs
2.
Zufriedenheit
Beispiele:
eine (volle, tiefe, innere) Befriedigung nach einem Erlebnis, Ereignis, bei einer Tätigkeit verspüren, empfinden, haben
jmd. sucht, findet seine Befriedigung in der Arbeit
sich über eine gelungene Sache mit Befriedigung äußern
mit einem Gefühl der Befriedigung konnte er auf den erfolgreichen Tag zurückblicken
Genugtuung
Beispiele:
etw. mit Befriedigung feststellen, vernehmen
das gewährt, verschafft mir Befriedigung

Thesaurus

Synonymgruppe
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
(sexueller) Höhepunkt · ↗Klimax · ↗Orgasmus  ●  Kommen  ugs.
Assoziationen
  • Anorgasmie · Orgasmushemmung
  • (einen) Samenerguss haben · zum Samenerguss kommen  ●  (jemandem) geht einer ab  ugs. · ↗abspritzen  derb · ↗abwichsen  vulg. · ↗ejakulieren  fachspr. · in die Muschel rotzen  vulg. · ↗kommen  ugs. · sich ergießen  geh.
DWDS-Wortprofil

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bedarfs Bedürfnisse Begierde Ehrgeizes Eitelkeit Geschlechtstriebs Gier Gläubiger Grundbedürfnisse Kenntnis Lebensbedürfnisse Neugier Neugierde Sensationslust Sexualtriebes Sicherheitsbedürfnisses Sucht Triebe erlangen feststellten gewisse grimmiger innere konstatiert orale registriert sexuelle tiefe vermerkt verschafft

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Befriedigung‹.

DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er braucht eine innere Motivation, muss daher so etwas wie Befriedigung empfinden.
Süddeutsche Zeitung, 02.07.2003
So weiß es nur die Geschichte des Begehrens, aber keine der Befriedigung zu erzählen.
Der Tagesspiegel, 25.06.1999
Ich entnehme daraus mit großer Befriedigung, daß es auch im Interesse Ihres Landes liegt, sich nunmehr in allen angesprochenen Fragen rasch zu verständigen.
Nr. 309: Schreiben Kohl an Gorbatschow vom 12. Juni 1990. In: Deutsche Einheit, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1990], S. 3500
Es brauchte nicht mehr das gesamte Einkommen für die Befriedigung lebensnotwendiger Bedarfe eingesetzt werden.
Clemens-Ziegler, Brigitte u. Pawlowsky, Peter: Wirtschaftspsychologie. In: Asanger, Roland u. Wenninger, Gerd (Hgg.) Handwörterbuch Psychologie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1980], S. 3800
So konnte der Ver. im Jahre 1879 mit Befriedigung auf das 25jährige Bestehen zurückblicken.
Becker-Glauch, Irmgard u. a.: Dresden. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 9579
Zitationshilfe
„Befriedigung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Befriedigung>, abgerufen am 21.09.2017.

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