Befriedigung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Befriedigung · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Be-frie-di-gung
Wortbildung  mit ›Befriedigung‹ als Letztglied: Bedarfsbefriedigung · Bedürfnisbefriedigung · Selbstbefriedigung · Triebbefriedigung

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. Zufriedenstellung
  2. 2. Zufriedenheit
    1. Genugtuung
eWDG

Bedeutungen

1.
Zufriedenstellung
Beispiele:
die kulturelle, soziale Befriedigung der Bevölkerung
die Befriedigung des Liebesbedürfnisses, der Leidenschaft
die Befriedigung der Wünsche, Ansprüche, des Gläubigers
die Befriedigung (= Deckung) des Bedarfs
2.
Zufriedenheit
Beispiele:
eine (volle, tiefe, innere) Befriedigung nach einem Erlebnis, Ereignis, bei einer Tätigkeit verspüren, empfinden, haben
jmd. sucht, findet seine Befriedigung in der Arbeit
sich über eine gelungene Sache mit Befriedigung äußern
mit einem Gefühl der Befriedigung konnte er auf den erfolgreichen Tag zurückblicken
Genugtuung
Beispiele:
etw. mit Befriedigung feststellen, vernehmen
das gewährt, verschafft mir Befriedigung

Thesaurus

Synonymgruppe
Oberbegriffe
Synonymgruppe
(sexueller) Höhepunkt · Befriedigung · Klimax · Orgasmus  ●  Kommen  ugs.

Typische Verbindungen zu ›Befriedigung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Befriedigung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Befriedigung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch sie erlebt die erste Befriedigung mit einem als "nicht fordernd" beschriebenen "lieben" Mann. [Schwarzer, Alice: Der »kleine Unterschied« und seine großen Folgen, Frankfurt a. M.: Fischer-Taschenbuch-Verl. 1977 [1975], S. 143]
Zugleich aber bin ich genötigt Mittel für die Befriedigung anderer hervorzubringen. [Engler, Wolfgang: Die Ostdeutschen, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1999], S. 197]
Notgedrungen mußte das Kind auf die Befriedigung dieser rachsüchtigen Aggression verzichten. [Freud, Sigmund: Das Unbehagen in der Kultur, Wien: Internat. Psychoanalyt. Verl. 1930, S. 102]
Die meisten bringt die Not des Lebens dazu, ihr ganzes Denken auf die Mittel zu dieser Befriedigung zu richten. [Vorländer, Karl: Geschichte der Philosophie. In: Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1913], S. 3310]
Man nimmt hier das französisch‑deutsche Abkommen mit sehr berechtigter Befriedigung auf. [Wiener Zeitung, 10.02.1909]
Zitationshilfe
„Befriedigung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Befriedigung>.

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