Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Begabtenauslese, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Be-gab-ten-aus-le-se
Wortzerlegung Begabte Auslese

Verwendungsbeispiele für ›Begabtenauslese‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Weisen sollen zunächst ohne Text eingeprägt werden, wobei das Prinzip der Begabtenauslese zum Zwecke des Vorsingens angewandt wurde. [Blankenburg, Walter: Francke. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1955], S. 14132]
Wir bedürfen bester Förderung der Begabtenauslese, so, daß sie mit dem Elementaren schnell fertig wird und früh die Bahn freibekommt zur Eroberung weiterer geistiger Bezirke. [Die Zeit, 25.11.1948, Nr. 48]
Die Wettbewerbe "Jugend musiziert" haben die Begabtenauslese entschieden gefördert und das Leistungsstreben enorm gesteigert. [Die Welt, 13.08.2004]
Bis zum Sommer 1976 begriffen Bildungspolitiker die Begabtenauslese in erster Linie als eine Aufgabe des Bildungssystems. [Die Zeit, 24.01.1977, Nr. 04]
Der Gedanke der Begabtenauslese war schließlich keine nationalsozialistische Erfindung, und auch die Reformpädagogik ist nicht schon deshalb verwerflich, weil die Nazis die Ideen aufgegriffen haben. [Die Zeit, 11.11.2012, Nr. 45]
Zitationshilfe
„Begabtenauslese“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Begabtenauslese>.

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