Begebnis, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Begebnisses · Nominativ Plural: Begebnisse
Aussprache
WorttrennungBe-geb-nis
Wortzerlegungbegeben-nis
eWDG, 1967

Bedeutung

veraltend Ereignis, Begebenheit
Beispiele:
ein nächtliches, außerordentliches, eigentümliches Begebnis
ein Begebnis berichten
alles würde von späteren Familienmitgliedern mit der nämlichen Pietät gelesen werden, mit der jetzt sie die früheren Begebnisse verfolgte [Th. MannBuddenbrooks1,160]

Verwendungsbeispiele für ›Begebnis‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das unfertige Begebnis wird demnächst eingehender und technisch zufriedenstellender zu besichtigen sein.
Die Zeit, 20.07.1962, Nr. 29
Den ganzen Tag über pilgerte man zu der Stätte des großen Begebnisses hinaus.
Klepper, Jochen: Der Vater, Gütersloh: Bertelsmann 1962 [1937], S. 370
Solche oder ähnliche Begebnisse wird mancher berichten und noch weiter ausschmücken können.
Die Welt, 30.09.2000
Weit täuschender als die Bühne führt der Film dergleichen Begebnisse vor, mit der wandernden Kamera als dem Auge des hindurchschauenden Gast-Beschauers selber.
Bloch, Ernst: Das Prinzip Hoffnung Bd. 1, Berlin: Aufbau-Verl. 1954, S. 436
Sie erzählte den Geschwistern an einem Abend, an dem sie in Olgas Heim zusammensaßen, dieses so seltsam scheinende und doch so schlichte Begebnis ihres Lebens.
Meisel-Hess, Grete: Die Intellektuellen. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 10964
Zitationshilfe
„Begebnis“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Begebnis>, abgerufen am 01.04.2020.

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