Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Begebnis, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Begebnisses · Nominativ Plural: Begebnisse
Aussprache 
Worttrennung Be-geb-nis
Wortzerlegung begeben -nis
eWDG

Bedeutung

veraltend Ereignis, Begebenheit
Beispiele:
ein nächtliches, außerordentliches, eigentümliches Begebnis
ein Begebnis berichten
alles würde von späteren Familienmitgliedern mit der nämlichen Pietät gelesen werden, mit der jetzt sie die früheren Begebnisse verfolgte [ Th. MannBuddenbrooks1,160]

Verwendungsbeispiele für ›Begebnis‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das unfertige Begebnis wird demnächst eingehender und technisch zufriedenstellender zu besichtigen sein. [Die Zeit, 20.07.1962, Nr. 29]
Den ganzen Tag über pilgerte man zu der Stätte des großen Begebnisses hinaus. [Klepper, Jochen: Der Vater, Gütersloh: Bertelsmann 1962 [1937], S. 370]
Dieses Begebnis ist zu schön, um verschwiegen zu werden, aber natürlich nicht schön genug, als daß man danach eine Regel aufstellen könnte. [Die Zeit, 02.06.1961, Nr. 23]
Es wäre nicht schwer, von den damaligen Begebnissen einen großen Bogen zu den Ereignissen der Gegenwart zu schlagen. [Die Zeit, 06.03.1959, Nr. 10]
Die ontologischen und formalen Verstrickungen in diesem Begebnis bin ich nicht imstande zu durchdenken. [Die Zeit, 28.04.2005, Nr. 18]
Zitationshilfe
„Begebnis“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Begebnis>.

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