Beglücker, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungBe-glü-cker (computergeneriert)
Wortzerlegungbeglücken-er
Wortbildung mit ›Beglücker‹ als Letztglied: ↗Menschheitsbeglücker · ↗Volksbeglücker · ↗Weltbeglücker
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

meist ironisch Person, die jmdn. beglückt

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nur - Dein fanatisch-größenwahnsinniger Beglücker will auch mir an den Hals.
Die Welt, 04.10.2001
Pepe, der imaginäre Beglücker, nimmt hier leibhaftig Gestalt an - Enttäuschung bleibt da nicht aus.
Der Tagesspiegel, 07.04.2000
Draußen heult der Wintersturm, doch die Kerzen am Weihnachtsbaum, den unsere Beglücker hereinbringen, brennen.
Strittmatter, Erwin: Der Laden, Berlin: Aufbau-Verl. 1983, S. 411
Denn er würde doch jedenfalls von seinem Mord erzählen und als Retter und Beglücker des Vaterlandes bewundert sein wollen.
Stettenheim, Julius: Der moderne Knigge. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1902], S. 19622
Drei Frauen dienen „als Vehikel für die Bloßstellung des Beglückers“ (Dinah Hinz, Lizzi Reisenberger und Sonja Karzau).
Die Zeit, 13.07.1962, Nr. 28
Zitationshilfe
„Beglücker“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Beglücker>, abgerufen am 11.12.2019.

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