Beglaubigung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Beglaubigung · Nominativ Plural: Beglaubigungen
Aussprache
WorttrennungBe-glau-bi-gung
Wortbildung mit ›Beglaubigung‹ als Erstglied: ↗Beglaubigungsschreiben
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
amtliche Bescheinigung der Richtigkeit, Echtheit
Beispiele:
die Beglaubigung von Zeugnissen, Unterschriften, einer Abschrift, eines Testaments
die amtliche, gerichtliche Beglaubigung
etw. zur Beglaubigung (= zum Beweis der Richtigkeit) vorweisen
2.
Diplomatie Bestätigung, Akkreditierung
Beispiel:
einem Botschafter die Beglaubigung erteilen

Thesaurus

Synonymgruppe
Beglaubigung · ↗Beurkundung
Synonymgruppe
Akkreditierung · Beglaubigung
Synonymgruppe
Anerkennung · Beglaubigung · ↗Bescheinigung · ↗Bestätigung · ↗Beurkundung · ↗Nachweis · ↗Zertifikat · ↗Zeugnis  ●  ↗Testat  fachspr. · ↗Vidimation  geh.
Unterbegriffe
  • Arbeitszeugnis  ●  Abkehrschein  veraltet · ↗Dienstzeugnis  österr.
  • Abiturzeugnis · ↗Reifezeugnis  ●  Maturazeugnis  österr. · Maturitätszeugnis  schweiz.
  • AU-Bescheinigung  ●  Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung  Amtsdeutsch · Arztzeugnis  schweiz. · ↗Attest  veraltet · ↗Krankschreibung  Hauptform · AU  ugs., Abkürzung · ↗Krankenschein  ugs. · gelber Schein  ugs. · n' Gelber  ugs.
  • Radarpatent · Radarschifferpatent · Radarschifferzeugnis

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abschrift Beurkundung Bilanz Dokument Gesandter Kopie Notar Unterschrift Urkunde Vertretung Vollmacht Wahlergebnis amtlich ausstellen bedürfen notariell verweigern vorlegen vornehmen wissenschaftlich Übersetzung übergeben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Beglaubigung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Um zu zeigen, dass alles mit rechten Dingen zugegangen sei, legte er notarielle Beglaubigungen vor.
Süddeutsche Zeitung, 07.02.2003
Wir werden also die Beglaubigung anheften, und dann werden wir es uns ansehen können.
o. A.: Einhundertdreiundneunzigster Tag. Freitag, 2. August 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 26749
Auch Anekdoten haben ihren Erkenntniswert, unabhängig von ihrer historischen Beglaubigung.
Die Zeit, 13.07.1950, Nr. 28
Ich glaube, wir müssen auf diese Beglaubigung warten, bis wir das Dokument annehmen können.
o. A.: Zweiundfünfzigster Tag. Mittwoch, 6. Februar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 7056
Es war nicht leicht, von Oslo wegzukommen, auch mit norwegischem Paß und alliierter Beglaubigung nicht.
Brandt, Willy: Erinnerungen, Berlin: Ullstein 1997 [1989], S. 118
Zitationshilfe
„Beglaubigung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Beglaubigung>, abgerufen am 15.11.2019.

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