Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Begnadigungsrecht, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Be-gna-di-gungs-recht
eWDG

Bedeutung

Beispiele:
das Staatsoberhaupt übt das Begnadigungsrecht aus
von seinem Begnadigungsrecht Gebrauch machen

Thesaurus

Jura
Synonymgruppe
Begnadigungsrecht · Gnadenbefugnis · Gnadenrecht
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Begnadigungsrecht‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Begnadigungsrecht‹.

Verwendungsbeispiele für ›Begnadigungsrecht‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In den Ländern sind die Träger des Begnadigungsrechts meist durch die Verfassungen bestimmt. [o. A. [pra]: Begnadigung. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1988]]
Er fühle sich nicht veranlaßt, von seinem Begnadigungsrecht Gebrauch zu machen. [Friedländer, Hugo: Grete Beier, Tochter des Bürgermeisters Beier zu Brand, wegen Ermordung ihres Bräutigams vor dem Schwurgericht zu Freiberg i. Sa. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1920], S. 4289]
Er vertritt das Land nach außen und übt im Namen des Volkes das Begnadigungsrecht aus. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1946]]
Er ernennt und entläßt die Beamten und übt das Begnadigungsrecht aus. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1947]]
Ferner steht ihm das Begnadigungsrecht für den Bund auch gegenüber den Soldaten zu. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1955]]
Zitationshilfe
„Begnadigungsrecht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Begnadigungsrecht>.

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