Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Begonie, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Begonie · Nominativ Plural: Begonien
Aussprache 
Worttrennung Be-go-nie
Wortbildung  mit ›Begonie‹ als Letztglied: Blattbegonie · Eisbegonie · Gartenbegonie · Knollenbegonie · Zwergbegonie
Herkunft aus gleichbedeutend Begoniabotan-lat < Bégonfrz (Eigenname)
eWDG

Bedeutung

artenreiche Zierpflanze und Gartenpflanze tropischer Herkunft, die große, leuchtende Blüten, saftige Stängel und schöne, reich gezackte und unsymmetrische, oft bunte Blätter hat
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Begonie f. ‘Schiefblatt’, in den Tropen (besonders in Südamerika) heimische Pflanze. Botan.-lat. Begonia von dem Botaniker Plumier geprägt (Ende 17. Jh.) zu Ehren des Gouverneurs von San Domingo M. Begon, eines Förderers der Botanik.

Verwendungsbeispiele für ›Begonie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So schlugen einige findige Bürger vor, Torf aufzuschütten und Begonien zu pflanzen. [Süddeutsche Zeitung, 13.01.2003]
Für blühende Begonien oder Dahlien im Mai ist es jetzt höchste Zeit. [Bild, 21.03.2000]
Wem seine Zimmerlinde kränkelt und Begonien im Fensterkasten kümmerlich blühen, sollte es sich dreimal überlegen, einen Garten anzulegen. [Katz, Richard: Übern Gartenhag, München u. Zürich: Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf. 1965, S. 78]
Sie krümelte Brot über die Begonien, und Spatzen eröffneten auf dem Rasen ihr leichtes Karussell. [Die Zeit, 26.04.1951, Nr. 17]
Jahr für Jahr pflanzen die Gärtner von Ohlsdorf 270.000 Stiefmütterchen und 266.000 Begonien. [Die Zeit, 04.11.2013, Nr. 44]
Zitationshilfe
„Begonie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Begonie>.

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