Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Begrüßungsschluck, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Be-grü-ßungs-schluck
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich Glas Wein oder Likör, das beim Empfang eines Gastes angeboten wird

Verwendungsbeispiele für ›Begrüßungsschluck‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eigentlich wollten wir noch in die Stadt, aber so sind wir nach dem Begrüßungsschluck hier hängengeblieben. [Die Zeit, 21.01.1985, Nr. 03]
Man wird begrüßt wie ein Freund des Hauses, auf dem Zimmer stehen Blumen und ein Begrüßungsschluck. [Die Zeit, 14.05.2001, Nr. 20]
Der Funker lädt mich zum Begrüßungsschluck ein und demonstriert die „wohl modernste Schiffsfunkanlage der Welt“. [Die Zeit, 19.01.1987, Nr. 03]
Ob das spendierte Bier nur als Begrüßungsschluck diente, wird der SPD‑Mann von einem SPD‑Abgeordneten gefragt. [Der Tagesspiegel, 14.02.2000]
Auch beim Begrüßungsschluck in Hubertusstock war noch einige Befangenheit zu spüren, besonders bei Honecker. [Die Zeit, 18.12.1981, Nr. 52]
Zitationshilfe
„Begrüßungsschluck“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Begr%C3%BC%C3%9Fungsschluck>.

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