Begründung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Begründung · Nominativ Plural: Begründungen
Aussprache
WorttrennungBe-grün-dung
Wortzerlegungbegründen-ung
Wortbildung mit ›Begründung‹ als Erstglied: ↗Begründungspflicht · ↗Begründungsversuch  ·  mit ›Begründung‹ als Letztglied: ↗Gesetzesbegründung · ↗Letztbegründung · ↗Neubegründung · ↗Selbstbegründung · ↗Urteilsbegründung
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
Gründung
Beispiele:
die Begründung einer Stadt, eines Vereines, eines Industriezweiges, einer Theorie, einer Familie
die Begründung seines Rufes, Glücks
2.
entsprechend der Bedeutung von begründen (3)
Beispiele:
eine erfundene, fadenscheinige, plausible Begründung
die Begründung eines Antrags, einer Ansicht
etw. zur, als Begründung sagen
Begründungen vorbringen
jmds. Begründungen anhören

Thesaurus

Synonymgruppe
Begründung · ↗Bekräftigung
Psychologie
Synonymgruppe
Argument · Begründung · ↗Beleg · ↗Beweis · ↗Beweisgrund · ↗Grund · ↗Prämisse
Unterbegriffe
  • Widerspruchsbeweis · indirekter Beweis
Assoziationen
Synonymgruppe
Argumentation · Begründung · ↗Beweis · ↗Beweisführung
Synonymgruppe
Anbindung · Begründung · ↗Fundierung · ↗Grundlegung · Substantiierung · ↗Verankerung
Synonymgruppe
Begründung · ↗Bewandtnis · ↗Grund · ↗Rechtfertigung  ●  ↗Rationalisierung  fachspr., medizinisch
Assoziationen
  • (eine) Begründung abgeben · Argumente aufzählen · Argumente darlegen · Argumente finden (für) · Argumente liefern · Argumente vorbringen · Gründe anführen · Gründe beibringen · Gründe finden · Gründe liefern · Gründe nennen · Gründe vorbringen · Gründe vortragen · argumentativ untermauern · ↗argumentieren · ↗begründen · ↗erklären · ↗legitimieren · ↗rechtfertigen · verargumentieren
  • guter Grund · handfester Grund · triftiger Grund

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ablehnung Antrag Gesetzentwurf Jury Urteil ablehnen abweisen anführen angeben ausführlich bedürfen einleuchtend fadenscheinig heißen heranziehen herhalten lauten liefern mündlich nachvollziehbar nennen offiziell plausibel schriftlich stichhaltig theoretisch verweigern verweisen zurückweisen überzeugend

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Begründung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Linken stünden nicht fest zur Verfassung, lautete die Begründung.
Die Zeit, 11.06.2010 (online)
Das deutsche Volk sei dafür noch nicht »reif«, lautete die Begründung.
Vasold, Manfred: Medizin. In: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1997], S. 965
Die Regierung verwies zur Begründung auf die anhaltenden politischen Spannungen im Land.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1994]
Einige Tage später bekam ich ihn zurück, ebenfalls ohne Begründung.
Brandt, Willy: Erinnerungen, Berlin: Ullstein 1997 [1989], S. 91
Wenn er nein gesagt hat, ist er zur Begründung verpflichtet.
Nadolny, Sten: Die Entdeckung der Langsamkeit, München: Piper 1983, S. 299
Zitationshilfe
„Begründung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Begründung>, abgerufen am 14.11.2019.

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