Beichtstuhl, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungBeicht-stuhl
WortzerlegungBeichteStuhl1
eWDG, 1967

Bedeutung

Religion schrankartige Einrichtung, in der der Geistliche sitzt, um die Beichte anzuhören
Beispiele:
in den Beichtstuhl gehen
im Beichtstuhl niederknien

Typische Verbindungen
computergeneriert

Altar Arztpraxis Begierde Kanzel Kirche Pater Pfarrer Priester Sünder Vorhang Wanze abhören dunkel evangelisch katholisch knien mißbrauchen mobil verstecken

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Beichtstuhl‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der stärksten Szene des ruhig betrachtenden Films springt ein junger Mann aus dem Beichtstuhl und rennt ins Freie.
Die Zeit, 27.11.1987, Nr. 49
Nur noch zwei alte Frauen und ein verhemmter junger Mann warteten vor dem Beichtstuhl.
Grass, Günter: Die Blechtrommel, Darmstadt: Luchterhand 1959, S. 161
Er sah ein Mädchen sich vom Beichtstuhl erheben und von dannen schleichen.
Klabund: Bracke. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1918], S. 2325
Die Kombüse sei bald eine Art Beichtstuhl geworden, sagt er.
Die Welt, 23.05.2005
Sie standen in der Seitenkapelle des Doms vor dem Beichtstuhl.
Koeppen, Wolfgang: Tauben im Gras. In: ders., Drei Romane, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972 [1951], S. 104
Zitationshilfe
„Beichtstuhl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Beichtstuhl>, abgerufen am 22.04.2019.

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