Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Beiderwand, der, das oder die

Grammatik Substantiv (Maskulinum, Neutrum, Femininum)
Worttrennung Bei-der-wand
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

grobes, auf beiden Seiten gleich aussehendes Gewebe, besonders für Trachten, Schürzen, Vorhänge usw.
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Beiderwand m. n. f. auf beiden Seiten gleichartiges und gleichfarbiges Gewebe, d. i. beidseitig verwendbares Tuch (bederwen, 16. Jh.), zu mhd. mnd. (ge)want ‘Kleidung, Gewandstoff, Tuch, Zeug’ (s. Gewand, Leinwand).

Verwendungsbeispiele für ›Beiderwand‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich trug Espadrilles und ein leinenes Hemd und Hosen von blauer Beiderwand und eine Schärpe als Gürtel. [Salomon, Ernst von: Der Fragebogen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1951], S. 474]
Zitationshilfe
„Beiderwand“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Beiderwand>.

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