Beige, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Beige · Nominativ Plural: Beigen
Aussprache  [ˈbaɪ̯gə]
Worttrennung Bei-ge
Wortbildung  mit ›Beige‹ als Letztglied: ↗Holzbeige  ·  mit ›Beige‹ als Grundform: ↗beigen
eWDG und ZDL

Bedeutung

CH Stoß, Stapel
Beispiele:
eine Beige Bücher, Briefe, WäscheWDG
In mächtigen Beigen waren die Stämme geschichtet[.] [ ZahnDie da kommen228]WDG
Umgeben von schiefen Papierbeigen […] ist mir schon nicht ganz wohl. Aber wenn ich mir mal einen Schubs gebe und versuche, wenigstens eine der Beigen abzutragen, kommt das einer Puffverlagerung gleich. Vom Pult auf den Tisch. Und umgekehrt. [Luzerner Zeitung, 18.04.2020]
Werde aufbereitetes Holz für den Abtransport in meterlangen Beigen auf den Wiesen zwischengelagert, werde das zwar toleriert, aber auch kontrolliert. [Reutlinger General-Anzeiger, 09.11.2013]
Ganz spontan ist uns die Idee gekommen, eine Beige Bücher mitzunehmen und einen Literaturnachmittag mit Kaffee und Kuchen durchzuführen. [Luzerner Zeitung, 18.01.2007]

letzte Änderung:

Zum Originalartikel des WDG gelangen Sie hier.

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Beige · beigen
Beige f. südd. schweiz. ‘Angehäuftes, Stapel, Stoß, Haufen’, ahd. bīga f., bīgo m. (9. Jh.), mhd. bīge f. Dazu spätmhd. bīgen, nhd. (obd.) beigen Vb. ‘aufschichten, stapeln’. Herkunft ungewiß. Vielleicht zur Wurzel ie. *bhei-, *bhei̯ə-, *bhī- ‘schlagen’ (s. ↗Beil)?
Zitationshilfe
„Beige“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Beige>, abgerufen am 23.04.2021.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Beigabe
Beifütterung
beifüttern
Beifutter
Beifuß
beigeben
beigefarben
beigehen
beigen
Beigeordnete