Beileidsbrief, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Beileidsbrief(e)s · Nominativ Plural: Beileidsbriefe
WorttrennungBei-leids-brief
WortzerlegungBeileidBrief
ZDL-Vollartikel, 2019

Bedeutung

Schreiben, mit dem man üblicherweise den Hinterbliebenen gegenüber Anteilnahme am Tod eines Angehörigen äußert
Synonym zu Kondolenzbrief, Unterbegriff von Beileidsschreiben
Beispiele:
Einen Beileidsbrief schreibt man in der Regel, wenn man keinen persönlichen Kondolenzbesuch vornehmen kann. Normalerweise gibt es keinen festen Zeitpunkt für einen Beileidsbrief, aber wenn es passt, dann schreibt man ihn bis zum Begräbnis. [Die Zeit, 20.04.2000, Nr. 17]
Selbst der sonst unverzichtbare Beileidsbrief von Bundespräsident Joachim Gauck wurde nicht abgeschickt. [Die Spoekenkiekerei, 22.01.2015, aufgerufen am 30.04.2016]
Wir werden E-Mail-freie Tage einführen, und es wird als höflich gelten, beim Gespräch das Handy abzuschalten. Liebesbriefe, Beileidsbriefe, Einladungen und Dank werden wieder mit der Hand geschrieben und per Post verschickt werden. [Die Welt, 25.08.2005]
Christa Wolf hatte den Eindruck, daß Brigitte Reimann über ihren Zustand nicht wirklich Bescheid wissen wollte. So ist es in der entscheidenden Frage von Leben und Tod nie »zur letzten Aufrichtigkeit zwischen uns gekommen«, schrieb sie nach dem Tod der Freundin im Beileidsbrief an die Eltern. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.03.2002]
Nach den Anschlägen in New York und Washington setzte Iris S. mit ihrer Schulklasse einen englischsprachigen Beileidsbrief an die amerikanische Botschaft in Berlin auf. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.10.2001]
Zitationshilfe
„Beileidsbrief“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Beileidsbrief>, abgerufen am 12.11.2019.

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