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Beiname, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Beinamens · Nominativ Plural: Beinamen
Aussprache 
Worttrennung Bei-na-me
eWDG

Bedeutung

zusätzlicher, das Charakteristische hervorhebender Name
Beispiele:
Kaiser Karl erhielt den Beinamen »der Große«
Tränen‑Trieschke … der diesen Beinamen führte, weil er allsonntäglich einmal inmitten seiner Predigt an geeigneter Stelle zu weinen begann [ Th. MannBuddenbrooks1,288]
Lüttich – wenn es noch keinen Beinamen hat – würd' ich die Leierkastenstadt nennen [ FontaneII 4,31]

Thesaurus

Synonymgruppe
Beiname · Neckname · Spottname  ●  Spitzname  Hauptform · Cognomen  fachspr., lat. · Kognomen  fachspr., lat. · Übername  fachspr., Sprachwissenschaft
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Beiname‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Beiname‹.

Verwendungsbeispiele für ›Beiname‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Geschichte aber verlieh ihm den Beinamen des Großen, des Einzigen. [Berliner Illustrirte Zeitung, 01.01.1901]
Über die Jahre hat man Sie mit etlichen Beinamen versehen. [Die Zeit, 26.08.1998, Nr. 36]
Sie wollen den Beinamen loswerden, indem sie einfach oben bleiben, in der ersten Liga. [Süddeutsche Zeitung, 09.12.2002]
Mit dem Beinamen hofft die Stadt nun auf mehr Touristen. [Der Tagesspiegel, 20.11.2004]
Gestützt auf seinen Beinamen, nimmt man allgemein an, er sei kürzere oder längere Zeit in Rom gewesen. [Cotte, Roger: Hotteterre (Familie). In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1957], S. 36107]
Zitationshilfe
„Beiname“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Beiname>.

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