Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Beisatz, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Beisatzes · Nominativ Plural: Beisätze
Aussprache 
Worttrennung Bei-satz

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. [Sprachwissenschaft] Apposition
  2. 2. [veraltet] Zusatz
eWDG

Bedeutungen

1.
Sprachwissenschaft Apposition
2.
veraltet Zusatz
Beispiel:
einen Beisatz von menschlicher Schwäche hat schließlich all unser Tun [ FontaneII 1,158]

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Apposition · Beifügung · Beisatz

Verwendungsbeispiele für ›Beisatz‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Allerdings müsse Walter eigentlich jedesmal hinzufügen, woher er ihn hat, in diesem Fall mit dem Beisatz UFU. [Süddeutsche Zeitung, 18.05.1999]
Ohne einen feinen Beisatz von Selbstironie ist jeder Mensch mehr oder weniger ungenießbar. [Die Welt, 06.09.1999]
Ein Beisatz von Kümmel oder Fenchel verleiht ihm einen angenehmen Geschmack und begünstigt die Verdauung. [Reile, Bonifaz (Hg.), Kneipp, Sebastian. Das große Kneippbuch, München: Beckstein 1939 [1903], S. 119]
Zitationshilfe
„Beisatz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Beisatz>.

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