leicht abwertend weibliche Person, die Geschlechtsverkehr hat oder gehabt hat; Sexualpartnerin
Beispiele:
Diese sexuelle Ausbeutung schien sich so großer
Verbreitung und Etablierung zu erfreuen, dass man ihr, zugunsten der Männer,
einen eigenen Rechtstatus zuwies – Kebsverhältnis (Kebse –
Beischläferin) nannte man dies. [Columban der Jüngere, 16.07.2019, aufgerufen am 31.08.2020]
Silvio Berlusconi, der Napoleon der italienischen Neuzeit – zu klein
geraten – muss er dieses Defizit anderweitig wett machen und eines muss man
ihm lassen, zumindest finanziell gelang es ihm und seine
Beischläferin Ruby war nun auch nicht so
hässlich. [Peerlusconi und die Clown-Affäre, 28.02.2013, aufgerufen am 01.09.2020]
Louise de La Vallière, Marquise de Montespan, Marquise de Maintenon,
sie waren stille und diskrete Beischläferinnen ihres
Königs und dabei Machtfaktoren im höfischen Fluss der Gerüchte und
Informationen. [Der Spiegel, 21.01.2008]
Nebenfrau des hochgeborenen Herrn Ma, seine bloße
Beischläferin, Konkubine sozusagen, aus einem
Freudenhause aufgelesen, die Gattin ersten Ranges bin ich. [Klabund: Der Kreidekreis. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka. Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1925], S. 111644]