Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Beischlafdiebstahl, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Beischlafdiebstahl(e)s · Nominativ Plural: Beischlafdiebstähle · wird meist im Singular verwendet
Worttrennung Bei-schlaf-dieb-stahl
Wortzerlegung Beischlaf Diebstahl
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Rechtssprache Diebstahl, den eine Prostituierte oder ein Strichjunge an einem Freier begeht

Verwendungsbeispiele für ›Beischlafdiebstahl‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In den meisten Fällen von Beischlafdiebstahl oder Sex‑Betrug haben die Freier keine Chance. [Bild, 12.03.2003]
Per Beischlafdiebstahl klaut er fünf Jugendstil‑Libellen und hehlt sie der Polizei zurück. [Die Zeit, 07.03.2011, Nr. 10]
Den Lohn für den Ausritt und den eventuellen Beischlafdiebstahl verstecken sie am Körper. [Die Zeit, 28.08.2006, Nr. 35]
Ein wegen Beischlafdiebstahls inhaftierter Transvestit bittet sich für seine bevorstehende Entlassung die Mitternachtsstunde aus. [Die Zeit, 12.07.1968, Nr. 28]
Dennoch gibt es nach wie vor Schwierigkeiten, zum Beispiel im Fall von Beischlafdiebstahl mit oder ohne K. O. ‑Tropfen. [Süddeutsche Zeitung, 11.08.2000]
Zitationshilfe
„Beischlafdiebstahl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Beischlafdiebstahl>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Beischlaf
Beisatz
Beisasse
Beisammensein
Beisammenleben
Beischlag
Beischluss
Beischläfer
Beischläferin
Beischreibung