Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Beiwagen, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Beiwagens · Nominativ Plural: Beiwagen
Aussprache 
Worttrennung Bei-wa-gen
Wortzerlegung bei- Wagen
Wortbildung  mit ›Beiwagen‹ als Erstglied: Beiwagenfahrer · Beiwagenmaschine · Beiwagenschaffner
eWDG

Bedeutungen

1.
Seitenwagen eines Motorrades
Beispiele:
ein Motorrad mit Beiwagen
im Beiwagen mitfahren
2.
Verkehrswesen Wagen der Straßenbahn, der Untergrundbahn ohne eigenen Antrieb
Beispiel:
der Triebwagen fährt mit zwei Beiwagen

Thesaurus

Synonymgruppe
Beiwagen · Seitenwagen

Typische Verbindungen zu ›Beiwagen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Beiwagen‹.

Verwendungsbeispiele für ›Beiwagen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im nächsten Moment fuhr an ihm ein Motorrad mit Beiwagen vorüber. [Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 04.02.1933]
Durch ein großes Tor fährt ein Motorrad mit einem Beiwagen herein. [Die Zeit, 21.12.1984, Nr. 52]
Gestürzt bin ich nur einmal, ich saß im Beiwagen, das Gespann überschlug sich, wir rollten eine Böschung runter. [Die Welt, 13.11.2004]
Bei Erlangen hob plötzlich der Beiwagen ab, das Motorrad stieß gegen einen Baum. [Bild, 23.06.2003]
In der Garage steht ein Liliputmoped mit Beiwagen, eine Luthersche Eigenkonstruktion. [Scherzer, Landolf: Der Erste, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1988], S. 152]
Zitationshilfe
„Beiwagen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Beiwagen>.

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