Beiwohnung

WorttrennungBei-woh-nung (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
Zugegensein, Anwesenheit
b)
(besonders) Rechtssprache Geschlechtsverkehr

Thesaurus

Synonymgruppe
Akt · ↗Geschlechtsakt · ↗Sex · körperliche Liebe · sinnliche Liebe  ●  GV  Abkürzung · ↗Geschlechtsverkehr  Hauptform · ↗Verrichtung  Amtsdeutsch, verhüllend · ↗Vollzug  verhüllend · ↗Begattung  fachspr. · ↗Beilager  geh., veraltet · ↗Beischlaf  geh. · Beiwohnung  geh., veraltet · ↗Bums  vulg. · ↗Coitus  fachspr. · ↗Fick  vulg. · ↗Geficke  vulg. · ↗Gevögel  vulg. · ↗Kohabitation  fachspr. · ↗Koitus  fachspr. · ↗Kopulation  fachspr. · ↗Liebesakt  geh. · ↗Nummer  ugs. · ↗Schäferstündchen  ugs., verhüllend · ↗Verkehr  geh. · fleischliche Beiwohnung  geh., veraltet
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • Inzucht  ●  ↗Blutschande  veraltet · ↗Inzest  Hauptform
  • Fellatio · ↗Oralsex · ↗Oralverkehr  ●  Blasen  ugs. · Lecken  ugs.
  • Quickie  ugs. · Schnellfick  derb · flotte Nummer  ugs. · schnelle Nummer  ugs.
  • ungeschützter Sex  ●  freie Liebe  ugs.
  • Sex ohne Kondom · ungeschützter Geschlechtsverkehr · ungeschützter Sex
  • Blümchensex · Kuschelsex
  • Hardcore-Sex · harter Sex
  • (einen) Samenerguss haben · zum Samenerguss kommen  ●  (jemandem) geht einer ab  ugs. · ↗abspritzen  derb · ↗abwichsen  vulg. · ↗ejakulieren  fachspr. · in die Muschel rotzen  vulg. · ↗kommen  ugs. · sich ergießen  geh.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dieser Satz aus der Reichspolizeiordnung von 1577 steht unter der Überschrift „Von leichtfertiger Beiwohnung“.
Die Zeit, 10.12.1982, Nr. 50
Die erste Beiwohnung unseres jungen Paares hinterläßt am Körper des Weibes dauernde Spuren.
Waegner, Martin u. Thomasius, Erich: Zeugung, Entwicklung und Geburt des Menschen. In: Das große Aufklärungswerk für Braut- und Eheleute, Dresden: Buchversand Gutenberg o.J. 1933 [1933], S. 314
Unsere »Priesterinnen« entsprechen der heutigen weniger religiösen Auffassung dieser Beiwohnung.
Meisel-Hess, Grete: Die sexuelle Krise. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 8652
Aus der Beiwohnung eine organische Funktion zur Übertragung des Samens zu machen, würde das Heim als Zentrum der Familie in ein biologisches Laboratorium verwandeln.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1951]
Es handelt sich um ein angebliches Privileg des Grundherren auf Beiwohnung in der Brautnacht einer Grundhörigen.
Röhrich, Lutz: Recht, recht. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 8318
Zitationshilfe
„Beiwohnung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Beiwohnung>, abgerufen am 23.05.2018.

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