Beiwort, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Beiwort(e)s · Nominativ Plural: Beiwörter
Aussprache 
Worttrennung Bei-wort
eWDG

Bedeutung

Sprachwissenschaft Adjektiv
Beispiel:
›jung‹ ist ein Beiwort
Attribut, Epitheton
Beispiele:
ein schmückendes Beiwort
Es ist wahr, ein rationalistischer Dichter, das lautet anstößig; es ist ein Widerspruch im Beiwort [ Th. Mann11,194]

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Beifügung · Beiwort  ●  Attributivum  geh. · Epitheton (Rhetorik)  fachspr., bildungssprachlich

Typische Verbindungen zu ›Beiwort‹ (berechnet)

fügen schmückend streichen verdienen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Beiwort‹.

Verwendungsbeispiele für ›Beiwort‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das hört er allerdings gar nicht gerne, und er ist auch viel zu unprätentiös, sich an schmückenden Beiworten zu erfreuen. [Die Zeit, 12.09.1986, Nr. 38]
Und auch das ironische Beiwort „schön“ wird durch fleißigen Gebrauch nicht attraktiver. [Die Zeit, 24.05.1985, Nr. 22]
Wo so viel von Zwängen die Rede ist, muß das Beiwort wohl stimmen. [Die Zeit, 28.01.1985, Nr. 04]
Das Beiwort „radioaktiv" ist hierbei neu, wenn auch nicht unerläßlich. [Die Zeit, 21.09.1984, Nr. 39]
Gemessen am streng unterscheidenden Sprachgebrauch anderer Völker hat das Griechentum schon seit früher Zeit die Beiworte göttlich und gottähnlich mit erstaunlicher Großzügigkeit verwendet. [Gigon, Olof: Das hellenische Erbe. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 8014]
Zitationshilfe
„Beiwort“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Beiwort>.

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