Bejahung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Bejahung · Nominativ Plural: Bejahungen
Aussprache
WorttrennungBe-ja-hung (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Bejahung‹ als Erstglied: ↗Bejahungsfall  ·  mit ›Bejahung‹ als Letztglied: ↗Lebensbejahung · ↗Weltbejahung
eWDG, 1967

Bedeutung

Zustimmung
a)
Gegenwort zu Verneinung
Beispiele:
eine Geste der Bejahung machen
jmds. Schweigen als Bejahung auffassen
b)
das Gutheißen
Beispiele:
die Bejahung des Lebens, eines Staates
Ein Monument des Kriegs, der Bejahung des Militarismus und der Barbarei [BrechtCommune6]

Thesaurus

Synonymgruppe
Bejahung · bejahender Satz
Synonymgruppe
Akzeptanz · Bejahung · ↗Entgegenkommen · ↗Wohlwollen · ↗Zuspruch · ↗Zustimmung
Synonymgruppe
Affirmation · ↗Beipflichtung · Bejahung · ↗Bekräftigung · ↗Bestätigung · Zusagung · ↗Zuspruch · ↗Zustimmung
Oberbegriffe
Assoziationen
  • etwa nicht? · ja? · nicht wahr? · oder (etwa) nicht? · stimmt's?  ●  gell?  ugs., süddt. · ↗gelle  ugs., veraltend, süddt. · gelt?  ugs. · he? (regional vereinzelt)  ugs. · nicht?  ugs. · nä?  ugs., norddeutsch · näch?  ugs., ruhrdt. · oder? (norddt., süddt. verstreut)  ugs. · wa?  ugs., berlinerisch, regional, norddeutsch · was?  ugs. · woll? (Sauerland, bergisch)  ugs.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ablehnung Anfangsverdacht Bejahung Christentum Dasein Demokratie Falle Marktwirtschaft Negation Sein Sexualität Staatsform Status quo Verneinung Wiederkehr ausdrücklich bedingungslos bewußt eindeutig emphatisch entschieden freudig grundsätzlich leidenschaftlich optimistisch prinzipiell unbedingt uneingeschränkt voraussetzen vorbehaltlos

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bejahung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gemeint ist aber auch eine Bejahung der menschlichen Dinge schlechthin.
Die Welt, 14.06.2003
Doch ist es hier mit einer gefühlsmäßigen Bejahung nicht getan.
Die Zeit, 07.06.1951, Nr. 23
Gelegentlich neigt man tatsächlich beinahe zur Bejahung der zweiten Frage.
Buchinger, Otto: Das Heilfasten und seine Hilfsmethoden als biologischer Weg, Stuttgart: Hippokrates-Verl. 1982 [1935], S. 71
Es ist eine große, rührende, kindliche Bejahung der Weit in dieser herzlichen, handfesten Malerei.
Rilke, Rainer Maria: Worpswede. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 1998 [1902], S. 9857
Freimaurerische Toleranz ist die Bejahung aller Hochwerte mit dem Wissen um die dialektische Spannung des Lebens.
Schenkel, G.: Freimaurerei. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 1401
Zitationshilfe
„Bejahung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bejahung>, abgerufen am 18.08.2019.

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