Bejahung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Bejahung · Nominativ Plural: Bejahungen
Aussprache 
Worttrennung Be-ja-hung
Wortbildung  mit ›Bejahung‹ als Erstglied: ↗Bejahungsfall  ·  mit ›Bejahung‹ als Letztglied: ↗Lebensbejahung · ↗Weltbejahung
eWDG

Bedeutung

Zustimmung
a)
Gegenwort zu Verneinung
Beispiele:
eine Geste der Bejahung machen
jmds. Schweigen als Bejahung auffassen
b)
das Gutheißen
Beispiele:
die Bejahung des Lebens, eines Staates
Ein Monument des Kriegs, der Bejahung des Militarismus und der Barbarei [ BrechtCommune6]

Thesaurus

Synonymgruppe
Bejahung · bejahender Satz
Synonymgruppe
Akzeptanz · Bejahung · ↗Entgegenkommen · ↗Wohlwollen · ↗Zuspruch · ↗Zustimmung
Assoziationen
Synonymgruppe
Affirmation · ↗Beipflichtung · Bejahung · ↗Bekräftigung · ↗Bestätigung · Zusagung · ↗Zuspruch · ↗Zustimmung
Oberbegriffe
Assoziationen
  • etwa nicht? · ja? · nicht wahr? · oder (etwa) nicht? · stimmt's?  ●  gell?  ugs., süddt. · ↗gelle  ugs., veraltend, süddt. · gelt?  ugs. · he? (regional vereinzelt)  ugs. · nicht?  ugs. · nä?  ugs., norddeutsch · näch?  ugs., ruhrdt. · oder? (norddt., süddt. verstreut)  ugs. · wa?  ugs., berlinerisch, regional, norddeutsch · was?  ugs. · woll? (Sauerland, bergisch)  ugs.

Typische Verbindungen zu ›Bejahung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bejahung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Bejahung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gemeint ist aber auch eine Bejahung der menschlichen Dinge schlechthin.
Die Welt, 14.06.2003
Doch ist es hier mit einer gefühlsmäßigen Bejahung nicht getan.
Die Zeit, 07.06.1951, Nr. 23
Gelegentlich neigt man tatsächlich beinahe zur Bejahung der zweiten Frage.
Buchinger, Otto: Das Heilfasten und seine Hilfsmethoden als biologischer Weg, Stuttgart: Hippokrates-Verl. 1982 [1935], S. 71
Es ist eine große, rührende, kindliche Bejahung der Weit in dieser herzlichen, handfesten Malerei.
Rilke, Rainer Maria: Worpswede. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 1998 [1902], S. 9857
Freimaurerische Toleranz ist die Bejahung aller Hochwerte mit dem Wissen um die dialektische Spannung des Lebens.
Schenkel, G.: Freimaurerei. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 1401
Zitationshilfe
„Bejahung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bejahung>, abgerufen am 26.01.2021.

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