Bekassine

WorttrennungBe-kas-si-ne (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

vorwiegend in Sümpfen und auf feuchten Wiesen lebende Schnepfe mit sehr langem, geradem Schnabel u. schwarzem bis rötlich braunem, gelblich längs gestreiftem Rücken; Himmelsziege
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Bekassine f. Schnepfenvogel mit auffällig langem Schnabel, Sumpfschnepfe, Entlehnung (18. Jh.) von frz. bécassine ‘kleine Schnepfe’, zu frz. bécasse ‘Schnepfe’, gebildet zu frz. bec, gall.-lat. beccus ‘Schnabel’.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein seltsam meckerndes Lachen erfüllt die Luft: hoch oben flattert eine bei uns fast ausgestorbene Bekassine, auch Himmelsziege genannt.
Süddeutsche Zeitung, 14.05.1996
Der Moorfrosch schweigt, der Große Brachvogel hat sich versteckt, und auch die Bekassine meckert nicht mehr herum.
Die Zeit, 22.11.1991, Nr. 48
Daß die Bekassine die Töne tatsächlich mit den Schwanzfedern hervorbringt, ist durch eingehende Beobachtung und experimentelle Untersuchung festgestellt worden und unzweifelhaft richtig.
Lucanus, Friedrich von: Im Zauber des Tierlebens, Berlin: Wegweiser-Verl. 1926 [1926], S. 105
Der "Lachvogel" löst die als "Meckervogel" bezeichnete Bekassine als Vogel des Jahres ab.
Die Zeit, 18.10.2013 (online)
Bei der Bekassine Capella gallinago ist der Balzruf verschwunden, aber nicht die Produktion von Geräuschen.
Buddenbrock, Wolfgang von: Das Liebesleben der Tiere, Bonn: Athenäum 1953, S. 107
Zitationshilfe
„Bekassine“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bekassine>, abgerufen am 14.11.2019.

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