Bekennermut, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungBe-ken-ner-mut (computergeneriert)
WortzerlegungBekennerMut
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiel:
Auf alle Fälle ist dieser Vorwitz oder Bekennermut eine meiner hervorstechendsten Eigenschaften [Feuchtw.Teufel172]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Mangel

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Bekennermut‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Verwundert reibt man sich die Augen vor so viel unangestrengtem Bekennermut.
Süddeutsche Zeitung, 10.04.2001
Der tränenselige Bekennermut scheint mir gerade diesen so notwendigen Mut wegzuschwemmen.
Die Zeit, 09.03.1979, Nr. 11
Aber es ist doch etwas allzu bequem, seinen Bekennermut da zu zeigen, wo die Anwesenden und vielleicht Andersdenkenden zum Schweigen verurteilt sind.
Weber, Max: Wissenschaft als Beruf. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre, Tübingen: Mohr 1922 [1919], S. 922
Luther selbst war in Hochstimmung, erfüllt von Bekennermut, Trotz und stolzem Selbstbewußtsein.
Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 6794
Von kühnem Bekennermut erfüllt, war R. der erste Verkündiger des Evangeliums in Spanien nach der Reformationszeit.
Eltz-Hoffmann, L. von: Ruet. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 30007
Zitationshilfe
„Bekennermut“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bekennermut>, abgerufen am 23.05.2019.

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