Bekennerschreiben

WorttrennungBe-kenn-er-schrei-ben
WortzerlegungBekennerSchreiben
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Schreiben, Brief (an eine Polizeibehörde, an eine Zeitungsredaktion o. Ä.), in dem sich jemand zu einem politischen Verbrechen, Attentat o. Ä. bekennt, die Verantwortung dafür übernimmt

Typische Verbindungen zu ›Bekennerschreiben‹

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Verwendungsbeispiele für ›Bekennerschreiben‹

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Bekennerschreiben gibt es nicht und noch nie wurde ein Täter auf frischer Tat erwischt.
Die Zeit, 27.12.2010 (online)
Von den Tätern gibt es keine Spur, auch ein Bekennerschreiben ging bislang nicht ein.
Der Tagesspiegel, 27.02.2003
Schon kurz nach der Tat tauchte ein erstes Bekennerschreiben auf.
Die Welt, 24.12.2001
Die noch nicht aufgeklärten Morde sind begangen worden; daß sie von der RAF begangen worden sind, steht ebenfalls aufgrund der Bekennerschreiben fest.
Süddeutsche Zeitung, 13.12.1996
In dem Bekennerschreiben ist vom "Aufbau einer politisch-militärischen Front in Westeuropa" und vom "Kampf zwischen dem internationalen Proletariat und der imperialistischen Bourgeoisie" die Rede.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1986]
Zitationshilfe
„Bekennerschreiben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bekennerschreiben>, abgerufen am 10.04.2020.

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