Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Bekenntnisbuch, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Bekenntnisbuch(e)s · Nominativ Plural: Bekenntnisbücher
Worttrennung Be-kennt-nis-buch
Wortzerlegung Bekenntnis Buch
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Buch, in dem eine Weltanschauung, ein Glaube bezeugt wird

Verwendungsbeispiele für ›Bekenntnisbuch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dennoch ist mehr herausgekommen als das Bekenntnisbuch eines Kenners, der warnen will. [Die Zeit, 23.03.1984, Nr. 13]
Unter den Gesamtdarstellungen Luthers ist Ritters Bekenntnisbuch (2267) durch den starken nationalen Ton, aber zugleich durch Erfassen des religiösen Luther charakterisiert. [Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1927, S. 405]
Der „Taugenichts“ ist also nicht von einem solchen geschrieben, ist kein spontan notiertes Bekenntnisbuch in autobiographischem Zusammenhang. [Die Zeit, 05.02.1979, Nr. 06]
Er fungierte als "Lektor" für Haiders neuestes Bekenntnisbuch und manche meinten, er sei auch der Ghostwriter des Werkes gewesen. [Süddeutsche Zeitung, 21.02.1998]
Die Verbreitung von Hitlers Bekenntnisbuch ist bei uns strafbewehrt, der öffentliche Vortrag seiner Gedanken ist es nicht. [Die Welt, 18.08.2003]
Zitationshilfe
„Bekenntnisbuch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bekenntnisbuch>.

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