Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Bekenntniskirche

Worttrennung Be-kennt-nis-kir-che
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Kirche oder kirchliche Gemeinschaft, die durch ein spezifisches Bekenntnis geprägt ist

Verwendungsbeispiele für ›Bekenntniskirche‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Kirche von der Volkskirche zur konfessionell bestimmten Bekenntniskirche legt eine Reform der A. und des Mitgliedschaftsrechts im Rahmen eines stärker bekenntnisgebundenen Kirchenrechts nahe. [Beckmann, J.: Aufnahme in die Kirche. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 17771]
Die Verordnung bedeute keineswegs ein Verbot der Bekenntniskirche als Gemeinschaft oder eine Auflösung der Bruderräte. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1935]]
Direkt neben der evangelisch‑lutherischen Bekenntniskirche und der Grabeskirche ruft der Muezzin. [Der Tagesspiegel, 08.07.2001]
Das katholische Ordinariat in Erfurt erinnerte an die besondere Situation zu DDR‑Zeiten als Bekenntniskirche. [Süddeutsche Zeitung, 12.08.1995]
Luther sah demnach eine Möglichkeit, im »gemeinen Haufen«, in der Volkskirche, auch dem Kreis der Entschiedenen, der Bekenntniskirche, Raum zu geben. [Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 7145]
Zitationshilfe
„Bekenntniskirche“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Bekenntniskirche>.

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