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Belohnung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Belohnung · Nominativ Plural: Belohnungen
Aussprache 
Worttrennung Be-loh-nung
Wortbildung  mit ›Belohnung‹ als Erstglied: Belohnungsaufschub · Belohnungssystem
eWDG

Bedeutungen

1.
das Belohnen
Beispiel:
eine öffentliche Belohnung
2.
das, womit jmd. belohnt wird
a)
Lohn
Beispiele:
eine hohe, reiche, geringe, schlechte Belohnung zahlen, erhalten, sich verdienen, jmdm. zuerkennen
jmd. bekommt für sein mutiges Verhalten eine Belohnung von 1000 Euro
etw. zur, als Belohnung bekommen
auf eine Belohnung verzichten
b)
Vergeltung
Beispiele:
als Belohnung seiner Mühen hatte er die Freude am Erfolg, Ruhm
die Belohnung seiner Gutmütigkeit war nichts als Spott

Thesaurus

Typische Verbindungen zu ›Belohnung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Belohnung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Belohnung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Geld stellt in vielen Fällen eine sehr wirksame Belohnung unserer Verhaltensweisen dar. [Foppa, Klaus: Lernen, Gedächtnis, Verhalten, Köln u. a.: Kiepenheuer & Witsch 1965, S. 85]
Wenn er sich schon erniedrigte, wollte er die Belohnung dafür. [Wellershoff, Dieter: Die Sirene, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1980, S. 38]
Man gibt denen, die mehr als die Norm leisten, besondere Belohnungen. [Friedrich, Carl Joachim: Totalitäre Diktatur, Stuttgart: Kohlhammer 1957, S. 188]
Die Kaufholds haben auf dieses Kind hingelebt wie auf eine verdiente Belohnung. [Die Zeit, 16.12.1999, Nr. 51]
Sobald sie ihren Erfolg bellend meldete, gab es eine Belohnung. [Die Zeit, 25.09.2013, Nr. 05]
Zitationshilfe
„Belohnung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Belohnung>.

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