Belustigung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Belustigung · Nominativ Plural: Belustigungen · wird meist im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungBe-lus-ti-gung (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Belustigung‹ als Letztglied: ↗Kinderbelustigung · ↗Massenbelustigung · ↗Volksbelustigung
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
das Belustigen, die Erheiterung
Beispiele:
mit Anekdoten und Späßen zur Belustigung der Gesellschaft beitragen
etw. dient zur allgemeinen, stillen, leisen Belustigung
2.
Vergnügen, Fest
Beispiel:
im Dorf findet eine große Belustigung statt

Thesaurus

Synonymgruppe
Belustigung · ↗Darbietung · ↗Entertainment · ↗Erheiterung · ↗Spaß · ↗Vergnügen · ↗Vergnügung  ●  ↗Ergötzlichkeit  veraltet · ↗Unterhaltung  Hauptform · ↗Amüsement  geh. · ↗Kurzweil  geh., veraltend · ↗Lustbarkeit  geh., altertümelnd
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anlaß Belehrung Entsetzen Gast Gegenstand Hof Kopfschütteln Masse Mischung Mitleid Objekt Passant Publikum Staunen Unterhaltung Verstand Witz Zuschauer Zwecke allgemein auslösen beitragen dienen gewiss hervorrufen leise schwanken sorgen veranstalten volkstümlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Belustigung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit zeitgenössischer Belustigung hat die komische Empfindung also nichts zu tun?
Der Tagesspiegel, 15.05.2001
Er aber wünschte, lieber augenblicklich zu sterben, als länger unter so teuflischer Belustigung zu leiden.
Penzoldt, Ernst: Die Powenzbande, Darmstadt: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1960 [1930], S. 124
Und mittlerweile trägt es eher zur eigenen Belustigung bei, wenn ich aufstehe und nach vorne laufe und die Kamera fährt gleich mit.
Die Zeit, 26.12.2011, Nr. 52
Daß dies gerade zu unserer besonderen Belustigung gedient hätte, kann ich nicht behaupten.
Bismarck, Hedwig von: Erinnerungen aus dem Leben einer 95jährigen. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 7315
Schmuggel dürfte das falsche Wort sein, sagte Rudnik und sah ihn mit höflicher Belustigung an.
Born, Nicolas: Die Fälschung, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1980 [1979], S. 65
Zitationshilfe
„Belustigung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Belustigung>, abgerufen am 19.09.2019.

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